Yoga

25 Klassen in 30 Tagen

Die Yoga Challenge im Doktor Yoga Studio hat gelautet: 25 Klassen in 30 Tagen. Mit dem heutigen Tag habe ich 25 Klassen-Sternchen gesammelt. Fünf Tage hatte man quasi als Pause frei, von denen ich drei eingelöst habe. Bei der Challenge ging es weniger darum, jemanden anderen etwas zu beweisen oder krampfhaft ein bestimmten Level zu erreichen, sondern eher darum, den positiven Effekt, den Yoga auslösen kann, zu erkennen. So ging es mir zumindest. Obwohl es an manchen Tagen wirklich taff war, eine Klasse einzuschieben, sei es aus Zeitgründen oder weil ich einfach k.o. war und am liebsten am Sofa liegen geblieben wäre, doch ich habe es geschafft. Alleine der Gedanke, mir nach der Klasse ein Sternchen abzuholen, hat mich dann erneut angespornt, nicht faul zu sein und meinen inneren Schweinehund zu besiegen. Jedes Mal war ich aufs Neue verwundert, wie viel Kraft und Energie mir eine Stunde Yoga geben kann. Die fast tägliche Praxis hat mir aufgezeigt, noch mehr auf meinen Körper zu hören und zu achten. Hatte ich volle Power und Kraft, konnte ich einfach mehr als vorgesehen ausführen. Genauso ging es mir aber auch umgekehrt, war ich eher schlapp von der Hitze oder mental etwas down, bin ich etwas ruhiger durch die Klasse gegangen. Auf der Matte herrscht eben kein Wettkampf, auf der Matte darf man, beziehungsweise sollte man sich 75 oder 50 Minuten nur auf sich und seinen Körper konzentrieren. Herrlich, sage ich euch nur!

Körperlich ging natürlich auch einiges weiter. Die Muskeln haben sich wieder in die, von mir gewünschte Richtung, entwickelt. Eben typisch für YOGA, die etwas in die Länge gezogenen, straffen Muskeln. Gerade bei den Armen und bei meinen Oberschenkeln kann ich einen Unterschied erkennen. Ha, ich bin sehr zufrieden und kann gar nicht mehr genug davon bekommen. Ich versuche zukünftig, mir diese Regelmäßigkeit des Trainings beizubehalten denn auch mental hat mich Yoga wieder einiges über mich selbst gelehrt. Nach einem harten Tag können schon 3 ausgelassene Atemzüge sehr befreiend wirken. Am Ende jeder Stunde kann man, wenn man es auch zulässt,in der Savasana-Position seinen Emotionen freien Lauf lassen. Übersetzt heißt Savasana übrigens Todesstellung, in der man in Rückenlage, meist am Ende (oder zwischendurch) der Stunde Körper und Geist entspannen können. Wenn dann noch die richtige Musik im Hintergrund läuft, können diese Minuten purer Balsam für die Seele sein. Auch wenn es mir oft nicht leicht fällt zu relaxen, ich nehme es immer mehr an und es tut mir gut.

Durch das fleißige Training fließen die Positionen von Tag zu Tag besser und ich werde mir immer sicherer dabei. Auch wenn ich noch weit davon entfernt bin, auf meinen zwei Händen zu stehen (also länger als 3 Sekunden!), merke ich, dass meine Muskeln mein eigenes Körpergewicht immer leichter tragen können. Dafür klappt mein Unterarmstand immer besser, sodass ich ihn schon ohne Wand halten kann. Das ist mein persönliches Highlight nach der Yoga Challenge. Gleichzeitig ist dies meine große Belohnung für die Challenge, dass ich sicht- und spürbare Fortschritte gemacht habe. Ein Teil des Erfolges war es auch, dass die Klassen im Doktor Yoga Studio immer wieder von unterschiedlichen Lehrern geführt wurden. Dadurch ist es möglich, immer wieder etwas Neues zu lernen, da ja doch jeder auf seine Art und Weise unterrichtet und somit bei den Übungen immer für Abwechslung gesorgt wurde. So kann YOGA niemals langweilig werden.

In diesem Sinne verabschiede ich mich mit drei Cleaning Breth’s, NAMASTE.

xoxo, Anna

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