Yoga

Yoga

Vor ungefähr 3 Jahren habe ich dank großartigen Pilates- und Privatstunden im B-inform meine Lust zum Sport wieder entdeckt. Der Yoga-Hype ging natürlich nicht an mir vorbei, so besuchte ich die ein oder andere Yogaklasse. Wenn schon alle so begeistert sind müsste es mich auch überzeugen können. Ob es jetzt an den verschiedenen Lehrern oder einfach an der langsamen Art und Weise seinen Körper zu bewegen lag, mich erwischte das Yoga-Fieber nicht.

Bei unserer Ayurveda Kur in Kerala war ein täglicher Yogaunterricht mit einem Local-Teacher inklusive. Brav nahmen Alice und ich an den 7 Uhr Früh Stunden teil. Da im Hotel sehr viele (äußerst) nette Pensionistenpaare waren, denen es aber zu früh für Morgensport war, hatten wir Zwei so gut wie immer Privatunterricht.

Die Stunden waren anders als die, die ich in Wien bisher besuchte. Etwas dynamischer und entspannender zugleich. Manche Übungen wiederholten sich (ganz normal, aber nur 2 bis 4 x und nicht 10x ) und trotzdem lernten wir täglich neue Positionen. Am dritten Tag standen wir schon am Kopf und am Ende des Urlaubes formte sich mein Körper zu einem “Skorpion”. Klar, mit der Hilfe des Lehrers aber hallo? Ich zähle es zu meinem absoluten Highlight in meiner Yogakarriere. Mit den traditionellen Atemübungen mit einem Nasenloch zuhalten, konnte ich mich bis jetzt noch nicht anfreunden. Empfinde es eher als unangenehm. Vielleicht sollte ich mich einfach mal mehr in die Yogamaterie einlesen damit ich die indische Philosophie hinter all den unzähligen Bewegungen besser verstehen kann.

Zurück im Alltag, vermisse ich bereits meine Yoga-Morgenstunden. Leider gibt es kein Studio in unmittelbaren Nähe meiner Wohnung. Ganz nach dem Motte #keineAusreden ziehe ich meinen Wake-up Sport eben bei mir zu Hause durch. Auch wenn es meistens nur 15-25 Minuten sind, ich bringe meinen Kreislauf in Schwung und binde die ein oder andere Yogaübung mit ein.

Lina hat mich letztens gefragt ob ich mit ihr ein Yoga-Studio ausprobieren möchte. Klar, jetzt wo ich ein Yogi-Bär bin warum nicht. Angekommen, kam uns gleich eine Willkommen-Schweißwelle entgegen plus 20 Frauen in einer Miniumkleide (mein erster Gedanke, dass fängt ja schon gut an). Im Basis-Kurs lagen wir dicht aneinander und legten mit einer Entstpannungsübung los. Was passierte? Die Frau Posch bekam einen Lachanfall deluxe. Ich musste den Raum für 5 Minuten verlassen, sonst hätte ich die Anderen nur gestört und ich hätte mich gar nicht mehr eingekriegt. Jeder kennt diese Momente, genau dann wenn man nicht lachen darf, wird es nur noch schlimmer. Die restliche Stunde und dreissig Minuten habe ich brav ohne Lachen durchgezogen.  Leider empfand ich genau das Selbe wie bei meinen bisherigen Yogastunden in Wien- Langeweile.

Vielleicht liegt es gar nicht am Unterricht selbst sondern an der Stimmung im Raum. Wie soll ich euch das nur beschreiben ohne blöd rüberzukommen? Diese sanfte Stimme und das reingesteigerte Entspannen aller Teilnehmer wirkt auf mich so künstlich. Ein Grund warum ich eventuell so lachen musste. In Indien war es komplett anders. Authentisch und wir hatten Platz.  Ja, daran wird es liegen. Aber ich gebe nicht auf und werde weiter nach einem passenden Studio für mich suchen. Ein kleines feines Studio mit einer kleinen Gruppenanzahl und einem coolen Teacher. Wer Empfehlungen hat, nur her damit!

Bis dahin tun es Youtube Sessions und das Gym auch!

xoxo, Anna

Sportkleidung: H&M / Gina Tricot / Victoria’s Secret Sport

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  • Mona Mour

    Hallo Anna,
    ich kann dir eine Freundin von mir wärmstens ans Herz legen. Du findest sie unter Just Yoga It with Audrey auf Facebook – sie hat ihre Yogaausbildung in Indien absolviert und gibt ihre wöchentlichen Stunden im 7. Bezirk im “imhinterhaus”. Vielleicht schnupperst du ja mal eine Stunde bei ihr!? 🙂 Besonders toll fand ich das Partner-Yoga (du brauchst dabei aber keinen Partner mitnehmen, das ergibt sich dann einfach in der Gruppe, dass man sich zusammentut), im Sommer gibt sie auch SUP-Yogakurse. Namasté und LG vom Bodensee

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