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Fastenkur

Die Basenbox-Fastenkur hat so Einiges bei mir bewirkt, nämlich, sie hat nicht nur Gutes für meine Gesundheit getan, sondern mir auch die Möglichkeit gegeben, wieder neue Kraft zu tanken. 5 Gründe, warum mich die Fastenkur überzeugt hat:

1.Die Kur hat meinen Darm entlastet und ihn wieder auf Vordermann gebracht. Wenn ich Stress habe, ob bewusst oder unbewusst, macht sich das immer gerne in meinem Gedärm bemerkbar. Trotz TCM, bewusster, gesunder Ernährung und viel Sport, wachte ich bereits  morgens mit einem aufgeblähten Bauch auf und ich hatte meistens das Gefühl, trotz meinem Lifestyle, an Gewicht zuzunehmen. Es belastete mich immer mehr und mehr, fühlte mich unwohl, das sich wiederum negativ auf meine Laune und Motivation auswirkte. Ich war schon so unrund, dass ich sogar meine Schilddrüse untersuchen ließ, zum Glück ist alles in Ordnung. Da kam eine Fastenkur genau zum richtigen Zeitpunkt, denn alles, was mein Darm anscheinend brauchte, war ein “Frühlingsputz” und Ruhe. Bereits nach dem zweiten Tag der Kur, hatte ich wieder meinen gewohnt flachen, Bauch, welchen ich schon so vermisst hatte. Durch die Kur war ich außerdem zu sehr abgelenkt, sodass ich meinem Bauchproblem gar nicht mehr eine so große Aufmerksamkeit schenkte und deshalb löste sich das Problem meines “Stress-Darms” von ganz alleine.

2.Wie ihr ja wisst, bin ich fast täglich sportlich aktiv. In den letzten Monaten habe ich besonders viel Zeit auf meiner Yogamatte verbracht. Ich tendiere dazu, mich im Training immer selbst unter Druck zu setzen, wenn es darum geht, das sportliche Ziel, welches ich mir vorgenommen habe, so schnell als möglich zu erreichen. Sprich, ich habe oft unter Schmerzen einfach weiter trainiert und dabei gänzlich ignoriert, dass auch mein Körper mehr als einen Tag eine ordentliche Pause benötigt. Im Schloss Hotel Mailberg, im schönen Weinviertel, war während der Fastenkur, Yoga ein fixer Programmpunkt. Morgens eine klassische Yoga Stunde (Level 1) und am Nachmittag eine Stunde Yin-Yoga. Ich habe bewusst die Yoga Klassen genutzt, um meine Muskeln zu schonen und sie behutsam zu beanspruchen. Da wir keine feste Nahrung zu uns genommen hatten, war der Energielevel auch ein anderer. Dies war wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass ich in den Tagen der Kur, gar nicht mehr das Verlangen hatte, mich beim Yoga extrem zu verausgaben, denn ich wusste, dass ich diese Pause meinem Körper schuldig war. Meine Gelenke und Muskeln sagen DANKE.

3. Social Media / Work Detox. Gut, ich gebe es gleich zu, ich wollte mehr offline sein, als ich es dann schlussendlich war. Doch ich muss auch sagen, dass ich oft mein Handy im Zimmer liegen hab lassen, oder es auf Flugmodus einstellte. Was dazu geführt hat, dass ich mich davon befreit habe, nicht sofort jede Kleinigkeit festhalten zu müssen. Mir ist dabei bewusst geworden, wie oft  man eigentlich das Handy zückt, bevor man überhaupt den Moment noch gar nicht so richtig wahrgenommen hat. Die Basen-Fastenkur war auch kein privates Vergnügen, sondern eine Presseeinladung und deshalb war es auch meine Aufgabe, euch täglich davon zu berichten. Was ich wirklich gern gemacht habe und ich glaube, ich habe das mit einem minimalen Stressaufwand ganz gut gemeistert. Die 5 Tage im Schloss, mit schlechtem W-Lan, haben es auch möglich gemacht, die Arbeit etwas zu Seite zu schieben. Ende des dritten Tages war es aber dann auch schon genug mit der Entspannung für mich und ich hatte schön langsam wieder das Verlangen, etwas tun zu müssen, was ich dann auch Schluss endlich getan habe. Wie oft hat man auch schon die Chance, in einem Schlossgarten ohne lästige Leute um sich herum, in völliger Ruhe seine Texte zu verfassen. Es war herrlich.

4. Lebensmittel und das Ritual zu essen, hat bei mir wieder einen neuen Stellenwert bekommen. Obwohl ich schon einmal eine Saftkur gemacht hatte, war die Fastenkur etwas anderes. Weg vom Alltag zu sein, in einer Gruppe sich austauschen zu können und zu wissen, dass jemand da ist, der einem durch die Kur leitet, macht einen großen Unterschied. Was mich selbst überraschte, ich hatte in all den 5 Tagen kein richtiges Hungergefühl, es war mehr das Verlangen danach , etwas zu essen, etwas kauen zu wollen. Man musste nur die Augen schließen und schon träumte man von allen möglichen Köstlichkeiten. Das Verlangen nach gesunden Lebensmitteln war jedoch größer als das nach Junkfood. Am dritten Tag am Abend, fand ich es das einzige Mal mühsam und fragte mich, warum ich mir das überhaupt “antue”? Das war jedoch nur eine kurzfristig anhaltende miese Laune denn kurz vor Mitternacht habe ich mit meiner (wohlgemerkt!) ersten Schokoriegel Bestellung via Amazon meine gute Laune wieder gefunden. Natürlich gesunde Riegel ohne Zucker, Gluten frei, und gleich 20 Stück, wenn ich schon online Essen bestelle. Die Aktion erhellte sofort wieder meine Stimmung und es brachte mich dabei auf den Gedanken, dass es oft die Kleinigkeiten oder einfachsten Dinge im Leben sind, die einem Freude bereiten. Im Alltag bekommt man in der Stadt bereits an jeder Ecke etwas zu essen und das fast rund um die Uhr. Bei solch einem Aufenthalt  wird einem erst wieder bewusst, welch großen Stellenwert das Essen in unserer Kultur hat. Es gehört heutzutage zum Lifestyle dazu, sich selbst gesunde Mahlzeiten zuzubereiten, immer bei den neuesten Restaurants einen Tisch zu ergattern, als auch sich untereinander über Diäten, Nahrungsmittel, etc. auszutauschen. Es ist quasi ein Ding der Unmöglichkeit, beim Smalltalk dem Thema Essen zu entgehen. Nichts daran auszusetzen, es ist mir aber in der Fastenwoche einfach aufgefallen, wie sehr sich unsereins mit dem Essen beschäftigt und ganz ehrlich, wer liebt es nicht gute Mehlspeisen, Pasta, ein Eis mit Freunden oder die selbstgemachte Frühstückskreation zu genießen. Das ist wohl eine offizielle Liebeserklärung an das ESSEN.

5.Alleine die Erfahrung, fünf volle Tage keine feste Nahrung zu sich zu nehmen, ist eine enorme Herausforderung für Körper und Geist. Ich bin ein großer Fan davon, sich selbst immer wieder herauszufordern, denn man ist zu viel mehr fähig als man denkt. Es erfordert zwar ein gewisses Maß an Disziplin aber man schenkt dabei seinem Körper mehr Beachtung als man es vielleicht sonst tut, oder zumindest auf eine neue, andere Art und Weise. Es ist eine Zeit, in der man besonders achtsam mit sich und seiner Gesundheit umgeht. Nach der Kur habe ich mich zwei Tage danach körperlich etwas schwach gefühlt, aber am dritten Tag bin ich schon wieder voller Elan aufgewacht. Man lässt alles Revue passieren und man ist so unglaublich stolz auf sich selbst, so einen starken Willen gehabt zu haben, das durchzuziehen.

Würde ich nächsten Jahr glatt wieder machen! Es gibt übrigens noch zwei Fastenkuren im Oktober 2019, welche in Istrien stattfinden. Ich sage, Danke Basenbox für diese tolle, gesunde Erfahrung, ich habe mich extrem gut aufgehoben gefühlt, bitte bleibt so sympathisch!

xoxo,

Anna

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