Fitness

Tierisch motiviert

Oft werde ich gefragt, wo ich meine sportliche Motivation hernehme. Zum einen bin ich ehrgeizig und zum anderen habe ich bereits einige Tricks parat, die mich fast täglich dazu bringen, etwas für meine Fitness zu tun. Eines nur vorab, auch ich habe Tage, an denen es mich nicht besonders freut zu sporteln, doch glaubt mir, mit dem ein oder anderen Tipp fällt es euch gleich leichter, eure 7 Sachen zu packen, um ein Workout zu starten!

1.Mir hilft es immer extrem, wenn ich mir ein spezielles Datum oder einen Anlass wie z.B. einen Urlaub als Date Line setze. Mein Trick, ich bringe einen handgeschriebenen Kalender mit diesen speziellen Terminen auf meinem Spiegel in der Küche an, um quasi die Tage genau im Überblick zu haben. Denn mein Wohlbefinden oder ein besonderes Shooting, für das ich in Form sein möchte, sind für mich gute Gründe, trainieren zu gehen. Und wenn ich sehe, der große Tag rückt näher, gebe ich noch mehr Gas, um besonders in Shape zu sein.

2.Fotos von weiblichen Körpern, die in meinen Augen schön trainiert sind und ich mir beim Anblick denke “da möchte ich mit meinen Bodygoals hin”, sind für mich eine Motivation fürs Training. Mein Handy erinnert mich somit täglich, wenn nicht stündlich daran, was ich mir eigentlich vorgenommen habe. Zusätzlich speichere ich mir gerne auf Instagram schöne, ästhetische Bilder ab, um meine Motivation stetig aufzufrischen.

3.Sport am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen. Spaß bei Seite, manchmal ist es echt taff, noch früher aufzustehen als man müsste, doch ich weiß, wie stolz ich danach auf mich bin, dass ich am frühen Morgen bereits mein Trainingsprogramm durchgezogen habe. Alleine dieses befriedigende Gefühl, vor dem Frühstück schon ein wenig Sport gemacht zu haben, lässt mich wesentlich entspannter in den Tag starten. Lohnt sich also zu 100 Prozent morgens sportlich aktiv zu sein und wenn es nur 20 Minuten sind, außerdem bringt es den Kreislauf in Schwung.

4.Möchte ich das Haus nicht verlassen, weil es einfach gerade gemütlich ist und ich einfach dafür zu faul bin, dann mache ich folgendes: Ich reiße mich zusammen und sage laut: „KEINE AUSREDEN!“ Das hat sich bei mir so eingebrannt, dass ich schlicht weg keinen Grund mehr finde, meinen täglichen Sport aus zu lassen. Wer diese zwei Wörter gerne verdrängt, kann sie auf ein Post it schreiben und neben den Zeitplan kleben. Bei mir kleben momentan gleich drei pinke Post its auf dem Spiegel, wo in Großbuchstaben geschrieben steht: DISZIPLIN / KEIN ZUCKER / KEINE AUSREDEN. Das mit dem Zucker fällt mir besonders schwer, naja, ich bin auch nur ein Mensch!

5.Die richtige Sportart, ist es ein ausschlaggebendes Kriterium dafür, dass du regelmäßig und ohne viel Überwindung zum Sport gehst. Hast du Spaß dabei, dass du deine Leistung steigern und verbessern kannst, wirst du automatisch mehr wollen. Suche dir eine Studio aus, welches in deiner Nähe ist. Erreicht man es mühsam und ist ein langer Weg nötig, kann es ein Motivationskiller sein. Ich habe die Möglichkeit, mein Fitnessstudio in ganz Österreich zu besuchen, was super praktisch ist, denn dadurch kann ich meinen Tag, inklusive einem Workout, ganz ohne Umwege besser planen. Mein Yoga Studio (Doktor Yoga) hat bereits zwei Standorte, das ist für mich top, da ich relativ oft im 1. als auch im 7. Bezirk unterwegs bin.

6.Wenn ich Resultate meines Trainings sehe, bin ich überglücklich und stolz auf mich. Bemerke ich jedoch, dass meine Leistung etwas nach lässt, dann erinnere ich mich an meinen Körper wie er aussehen könnte. Denn ich weiß ganz genau, wie es sich anfühlt, wenn man sich in seiner Haut zu 100 Prozent wohl fühlt. Empfinde ich aber nicht so, pushe ich mich so lange, bis ich wieder dort hinkomme.

7.Ruhepausen in denen ich mich richtig schön gehen lassen kann. Denn auch ich habe die “jetzt mag ich nimmer” Phasen. Was völlig legitim ist und ich habe gelernt, meinem Körper diese Breaks zu gönnen. Nach jeder Auszeit vom Sport und meinem Low Carb Speiseplan, bin ich wieder top motiviert, den persönlichen Trainingsplan wieder einzuhalten. Ganz nach dem Motto “Der inneren Balance zu liebe!”

8.Nutze deine Emotionen! Bin ich wütend, bevorzuge ich ein richtig hartes Workout, wo ich weiß, dass ich schwitzen werde. So kann ich mit meiner aufgeladenen Stimmung mein Training intensivieren, verbrenne richtig viel Kalorien, vergesse dabei, warum ich sauer bin und danach geht es mir gleich viel besser, weil ich eben Dampf ablassen konnte. Fühle ich mich gestresst, zieht es mich automatisch auf meine Yogamatte, um mich bewusst wieder runter zu holen. Pfeife ich fröhlich durch die Gegend, probiere ich gerne neue Sportarten aus (in diesem Fall finde ich eine MyClubs Mitgliedschaft top, da ich immer neue Studios oder Kurse besuchen kann). Sport ist also auch ein ideales Ventil für eine positive Seelenhygiene.

xoxo, Anna

Fotos: Jenni Koller / Location Reiters Reserve 

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