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Im Hier & Jetzt

Wow, was für eine mentale & physische Reise in den vergangenen Monaten. Mein persönliches Yoga-Abenteuer hat ja erst im heurigen Frühjahr begonnen und Alle, die mich bei dieser Reise bis jetzt begleitet haben, wissen, dass ich mir bis Ende des Jahres zum Ziel gesetzt habe, einen lupenreinen Kopfstand zu schaffen und voller Stolz kann ich euch berichten, dass mir dies gelungen ist. Yoga ist für mich bereits viel, viel mehr geworden als nur eine reine sportliche Betätigung. Hätte mir das jemand vor einigen Monaten gesagt, dass ich einmal nach Yoga süchtig bin, hätte ich vermutlich mit “jaja, genau!” geantwortet. Jetzt wollt ihr bestimmt wissen, warum ich so reingekippt bin. Ehrlich gesagt, es fällt mir schwer es in Worte zu fassen, warum genau Yoga plötzlich so einen positiven Einfluss auf mein Leben hat. Ich denke es liegt an der Kombination aus sportlicher Fitness und seelischer Ausgeglichenheit.

Das Yoga Retreat am Wörthersee war mein Einstieg in die Yoga Community. Es hat mich überrascht, wie viele sich mit dieser Art von Bewegung bereits beschäftigen. Die Vielzahl an den unterschiedlichsten Yoga Stilen macht Yoga so interessant und faszinierend für viele Menschen. Für mich habe ich den Vinyasa Stil entdeckt. Der etwas schnellere Flow, bei dem die Positionen auch körperlich herausfordernd sind, ist einer der Gründe für meine Begeisterung für diesen Stil. In den letzten zwei Monaten habe ich auch mental einiges dazu gelernt. Das hat mir in meiner privaten Situation sehr geholfen und mir zusätzlich auch viele neue Energien geschenkt. Ich bin bereits so weit, dass ich mich auf der Matte voll und ganz auf mich konzentriere und meinem Körper „zuhöre“, ob er heute volle Power geben kann oder doch lieber etwas ruhiger machen möchte. Durch das bewusste Atmen in den 50-75 Minuten, fühle ich mich besser, freier und leichter. Alleine, dass mein Handy für zwei Stunden am Tag bewusst auf Flugmodus gestellt ist, kann ich die Zeit für mich, für meinen Körper und für meine Gedanken noch intensiver auskosten. Um es auf den Punkt zu bringen, Yoga ist eine Wohltat für Körper und Seele und dadurch bin ich im Alltag viel gelassener und ausgeglichener geworden. Viele Dinge werfen mich nicht mehr so schnell aus dem Gleichgewicht und ich gehe nunmehr viel lockerer durch das Leben. Ich weiß, das klingt alles so abgedroschen und yogisch, aber es ist nun einmal so. Daher kann ich euch nur raten, es selbst herauszufinden, denn selber war ich auch oft skeptisch, wenn Andere in diesen Tönen von Yoga geschwärmt haben, jetzt tue ich es selbst und das aus vollster Überzeugung. Ich WILL MEHR.

Wie in meinem letzten Yoga-Post angekündigt, startete ich mit Anfang November eine Yoga Challenge. Sprich, ich habe es mir eingerichtet, jeden Tag ins Doktor Yoga-Studio zu gehen. Am 17.Tag war jedoch Schluss mit Yoga, da mich eine Grippe eiskalt erwischt hatte und ich somit in den Sport-Krankenstand gehen musste. Ich sage euch, es hat mir das Herz gebrochen, da ich gerade so motiviert war, doch die Gesundheit geht nun mal vor. Mein sportlicher Ehrgeiz war natürlich auch zu tiefst beleidigt doch es war mir in diesen Tagen unmöglich, Sport zu betreiben. Ich kann euch aber sagen, dass mir die tägliche Yoga Praxis vor dem Krankenstand bewusst gemacht hat, dass die Yoga Übungen es echt drauf haben und Einiges bewirken können, denn ich fühle mich seither viel fiter, vitaler und meine lästige Allergie-Nase hat sich auch nicht mehr so oft gemeldet. Diverse Yoga Positionen wie der herabschauende Hund, Halbmond oder Krieger 2, strafft und kräftigt die Muskeln. Drehungen oder auch Twists genannt, helfen beim Entgiften und das Üben von Vorbeugen regt die Darmtätigkeit an. Wenn man regelmäßig auf der Matte praktiziert, sind die dadurch neu geformten Muskeln ein schöner Nebeneffekt. Wenn das nicht genug Gründe sind, Yoga zu lieben.

Doch meine Yoga Reise hat erst begonnen und ist noch lange nicht zu Ende. Wo sie mich hinführen wird, weiß ich im Moment selbst noch nicht, aber auf alle Fälle freue ich mich jetzt schon sehr darauf. Das Yoga Festival am Wörthersee steht definitiv  auf meinem Plan, wo ich bestimmt wieder viele bekannte Gesichter sehen werde. Später einmal möchte ich dann im Süden für 2-3 Wochen ein Yoga-Camp  besuchen. Auch wenn es sich erst im Herbst ausgehen wird, es steht auf meinem Wunschzettel an oberster Stelle.

Was ich euch von meiner bisherigen Yoga-Reise mitgeben kann? „Einatmen“, „Ausatmen“, „Dinge bewusster wahrnehmen“, „auf seinen Körper hören“ und Vieles mehr. Eines ist jedoch ganz wichtig, sich jeden Tag, und wenn es nur für einen Moment ist, das Hier & Jetzt zu genießen. Hört auf, euch in pseudomäßigen Stress hinein zu steigern. Es ist zwar gerade zur “Mode” geworden, gestresst zu sein, lasst es bleiben und eure Seele wird es euch danken. Ihr tut euch nichts Gutes dabei und wenn ihr wirklich ECHTEN Stress habt, versucht manche Situationen lockerer  zu nehmen, vielleicht sogar mit einer gewissen Portion Humor, dass hilft enorm. Nehmt euch selbst nicht zu ernst! Yoga hat mein Leben eindeutig verändert und wird es bestimmt noch weiter hin positiv beeinflussen. In diesem Sinne, Namaste!

xoxo, Anna

Legging: ALO Yoga // Top: Lulu Lemon // Jacke: Carlings 

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