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Transformation

Kennst du den Moment, in dem man bemerkt, dass sich die Figur durch das regelmäßige Training verändert hat und sich dabei nicht ganz sicher ist, ob einem diese Veränderung überhaupt gefällt. Genau diesen Gedanken hatte ich letztes Mal im Fitnessstudio, nachdem ich Selfies gemacht hatte und feststellen musste, dass, wenn ich so weiter mache, bald aussehe wie ein junger, sportlicher Mann und das finde selbst ich, nicht mehr attraktiv. Gut, kein Wunder wenn man fast täglich Sport betreibt, dass sich dadurch auch die Figur verändert, doch mit dieser Entwicklung bin ich ganz und gar nicht zufrieden. Ich habe mir einfach fast täglich einen “Abgeschwitzt“ und gar nicht darauf geachtet, welche körperlichen Veränderungen damit verbunden sind. Was mich jetzt konkret an meiner Figur stört? Dass meine Schultern und Oberarme immer breiter werden und die Muskeln an den Oberschenkeln und Hintern sich verstärkt haben, so dass einige meiner Hosen spürbar enger anliegen.

Meine persönliche Analyse dazu, wie es so weit kommen konnte: ich sollte wohl den Fokus auf mein Ausdauertraining legen. Eher 3 x die Woche und nicht jeden Tag dafür intensiver und länger. Ein guter Grund meine Laufzeit zu verbessern außerdem ist es ist erwiesen, dass man beim regelmäßigen laufen mehr Kalorien verbrennt und auch die “Fettpolster” langsam aber doch, dahinschmelzen lässt. Da ich mehr auf definierte Muskeln, als auf Muskelvolumen stehe, werde ich weniger Gewichte in meinen HIIT Runden einbauen. Das sollte ebenfalls helfen, dass ich mich nicht zu einem kleinen “Türsteher“ verwandle. Bauch-Bauch-Bauch, eh klar, den habe ich in letzter Zeit echt vernachlässigt und genau, mit seinem „Aussehen“ bin ich momentan überhaupt nicht zufrieden. Sixpack ist zwar schon leicht da, aber dieser versteckt sich momentan und da hilft nur das Weglassen bestimmter Lebensmittel, wo ich weiß, dass sie mir figurenmäßig schaden. Außerdem brauche ich die Bauchmuskeln für meine YOGA-Praxis. Was Yoga betrifft, da bin ich wieder voll drinnen und gehe, so oft ich es schaffe, ins Studio (Doktor Yoga, wo sonst!).

Wäre da nicht noch eine Kleinigkeit, die WAAGE. Sie ärgert mich, indem sie eine Zahl anzeigt, die mich etwas aus der Bahn geworfen hat. Obwohl ich mich viel bewege und relativ gesund esse, habe ich in letzter Zeit etwas an Gewicht zugelegt. Ja, Muskeln wiegen angeblich auch mehr, doch ich schiebe den schwarzen Peter einfach dem feucht, fröhlichen Alkoholkonsum inklusive Eismarillenknödel & Co. zu (manchmal muss man sich eben etwas gehen lassen, gehört auch dazu!). Ihr denkt euch jetzt, die spinnt doch bei dieser Figur, aber es geht mir im Großen und Ganzen darum, dass ich mich in meinem Körper wohl fühlen möchte. Das gelingt mir aber nur, wenn ich wieder etwas härter und disziplinierter zu mir selbst bin. Date Line für mein Body-Goal: 24. Mai, denn dann geht es für mich nach Kroatien.

xoxo, Anna

Bomberjacke: Noisy May // Top & Leggings: Sea Folly // Kappe: H&M // Sneaker: NIKE 

  • Safia

    Liebe Anna,
    ja das kenn ich selbst, habe meinen Fokus beim Training mehr auf Kraft statt Ausdauer gesetzt und jetzt habe ich ein so breites Kreuz das mir Hemden und Blusen zu eng sind (fühl mich buchstäblich voll der “Kasten”). Geht bei Männern, aber bei mir als Frau eher nein. Werde nun meinen Fokus auch mehr auf die Ausdauer legen, da ich lieber schlanke und muskulöse Beine statt dicke Oberschenkel wünsche.
    lg
    Safia

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